Schweißhammer
Der Schweißhammer oder Schlackehammer oder auch Pickhammer gehört zu den unverzichtbaren Zubehörteilen im Schweißerberuf. Die Verwendung dieser besonderen Art von Hammer ist nämlich vor allem beim Lichtbogenschweißen oder beim Elektrodenschweißen unerlässlich. Während der allgemeine Gebrauch des klassischen Hammers allgemein bekannt ist – Fachleute wie Hobbyhandwerker verwenden ihn zum Einschlagen und Herausziehen von Nägeln –, dient der Schweißhammer dazu, die Schweißnähte nach dem Abkühlen zu glätten. Sobald die Schweißnaht abgekühlt ist, verwendet der Bediener den Schweißhammer, um die Schlacke zu entfernen, indem er unter anderem mit der meißelförmigen Seite des Hammers auf die Masse schlägt.
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Der Schweißhammer für alle Ihre Schweißarbeiten
MMA, WIG, MIG MAG … der Schweißhammer ist ein unverzichtbares Ergänzungswerkzeug beim Elektroden- oder Lichtbogenschweißen. Dabei wird Metall an zwei Metallteilen hinzugefügt, die miteinander verbunden werden sollen. Bei diesem Vorgang entsteht durch die Wirkung des Lichtbogens eine Art Hülle; sie wird „Schweißnaht" oder auch „Schlacke" genannt. Ihre Aufgabe ist es, die Schweißnaht vor äußeren Verunreinigungen zu schützen und ein langsames Abkühlen zu ermöglichen, muss jedoch nach Abschluss der Arbeiten entfernt werden, ohne zu warten, bis das Metall abgekühlt ist.
Der Schweißhammer besteht aus einem Kopf oder einer Bahn aus Schmiedestahl sowie einem Stiel, der in der Regel aus Holz, aber auch aus Kunststoff oder Metall gefertigt ist. Die beiden Enden der Bahn sind unterschiedlich, da sie zwei verschiedenen Verwendungszwecken entsprechen: das spitze Ende zum Abkratzen und das andere in Meißelform zum Schneiden. Daher wird er auch allgemein als Pickhammer bezeichnet, mit seiner spitzen, meißelähnlichen Schneide zum Lösen der durch die Schweißnähte hinterlassenen Schlacke. Er darf auch nicht mit einem Presslufthammer verwechselt werden, der hauptsächlich im Bauwesen und im Tiefbau zum Abbruch und/oder Graben sowie zum Brechen harter Materialien wie Beton und Stein eingesetzt wird. Schweißhammer aus Stahl werden auch zum Richten von Blechen und zum Profilieren von Metallen nach den Schweißarbeiten verwendet.
Der Schweißhammer kann auch mit einer Drahtbürste ausgestattet sein, um Schlackenrückstände zu entfernen oder die Schweißnaht zu reinigen bzw. nachzubearbeiten. Aus Holz, Kunststoff oder Metall – Form und Material des Stiels haben sehr wichtige Eigenschaften; es ist zu berücksichtigen, dass dieses Werkzeug in der Regel mit Handschuhen bedient wird und die Form des Stiels daher an diese Besonderheit angepasst sein muss. Viele Anwender verwenden einen Schweißhammer mit einem spiralförmigen oder federförmigen Metallstiel; dies soll den Rückstoßeffekt vermindern, der jedes Mal entsteht, wenn der Hammer auf das Metallstück trifft.
Die Handhabung des Schweißhammers ist sehr einfach: Es genügt, leichte Schläge auszuführen, die ausreichen, um diese Schicht zu entfernen, aber nicht stark genug sind, um die Schweißnaht zu beschädigen. Sobald die gesamte Schlacke entfernt ist, wird die Drahtbürstenseite des Schweißhammers, oder alternativ einfach eine Drahtbürste, verwendet, um die Schweißnaht zu glätten. Dabei wird die Schweißnaht mit der Drahtbürste abgebürstet, um sie zum Glänzen zu bringen und die restlichen kleinen Schlackenreste zu entfernen. Dabei handelt es sich um einen aufwendigen, aber notwendigen Vorgang, um eine ordnungsgemäße Schweißnaht zu gewährleisten.
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Unsere Schweißhämmer sind in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Während manche einen Holz- oder Kunststoffstiel bevorzugen, entscheiden sich andere für Stiele aus spiralförmigem Stahldraht. Zugegeben, dieses letztgenannte Modell ist nicht nur ein leicht zu greifender Hammer, sondern verfügt auch über einen Stiel, der sich beim Glätten sehr heißer Schweißnähte leicht abkühlt. Entdecken Sie auch unsere Modelle des umkehrbaren Bürstenhammers zum Abkratzen und Abbürsten der Schlacke von der Schweißnaht. Und apropos Schweißbürste – wir haben auch eine große Auswahl, um Ihr professionelles Werkzeug zu vervollständigen.
Schließlich darf auch nicht vergessen werden, dass bei jedem Schweißvorgang ein angemessener Schutz durch das Tragen einer Schweißermaske, von Handschuhen und einer Schweißerschürze unerlässlich ist. Besonders beim Abkratzen der Naht werden häufig brennende Schlackepartikel auf die Hände und gegebenenfalls auf andere Körperteile gespritzt. Neben dem Schweißhammer empfehlen wir Ihnen, auch einen Blick auf unser Sortiment an Schutzausrüstungen und Zubehör für Schweißer zu werfen: Schutzhelm, Schutzbrille und Schutzvisier, Schweißhandschuhe und Armstulpen, Schürze, Jacke … – stets zum besten Preis!
Häufig gestellte Fragen
Welchen Hammer verwenden Schweißer?
Schweißer verwenden häufig einen Pickhammer, um die Schlacke nach dem MMA-Schweißen zu entfernen. Er ergänzt die Drahtbürste beim Reinigen der Schweißnaht.